Zu Hause ist Empor eine Macht

01.08.2011

In Nordhorn von bislang sechs Spielen erst eines gewonnen

Daheim ist Empor Rostock eine Macht. In der Heimtabelle der 2. Handball-Bundesliga Nord belegt der morgige Gegner der HSG Nordhorn-Lingen (17 Uhr, Euregium) immerhin den dritten Platz.

 Weil von den letzten neun Auswärtsspielen aber nur eines gewonnen wurde (27:26 bei der Ahlener SG), rangiert die Mannschaft von Trainer Lars Rabenhorst lediglich auf Platz acht der Gesamttabelle.

Selbst die Torjäger tun sich in fremder Halle wesentlich schwerer als daheim. Für Sasa Todosijevic, den besten Werfer der Gäste, reichen 129 Saisontore in der Torjägerliste zu Platz zwölf. Allerdings leidet der Spielmacher in der Fremde bisweilen unter Ladehemmung. Denn nur 46 Tore erzielte er auswärts. In den letzten beiden Heimspielen schlug er 22 Mal zu, stellte gegen Edewecht mit 13 Toren einen Vereinssaisonrekord auf. Neuzugang Torben Ehlers, der vom Erstligisten MT Melsungen kam, trifft auswärts (31) ebenfalls nicht so häufig wie vor heimischem Publikum (80).

Auch in der Grafschaft zog Rostock meist den Kürzeren. Nur eines von sechs Gastspielen wurde gewonnen (31:25 in der Saison 1996/97). Darüber hinaus reichte es ein Jahr zuvor zu einem 18:18-Remis.

Das Torhüter-Duo Schröder/Herold zeigte im Laufe der Saison bei der Abwehr von Siebenmetern nur mäßige Killerqualitäten. Die Fangquote von 22,8 Prozent reicht im Ranking nur zu Platz zwölf.