Trainer unzufrieden nach HSG-Sieg im Test gegen Braunschweig

03.08.2022

Mit nur noch elf Spielern bestritt die HSG Nordhorn-Lingen ihr Testspiel gegen den MTV Braunschweig. Dennoch behielten die Zweitliga-Handballer von Daniel Kubes mit 31:22 (12:10) am Mittwochabend in Nordhorn gegen den Drittligisten die Oberhand. Der Trainer musste außer Lucas Firnhaber (Kreuzbandriss) sowie Alexander Feld, Lasse Seidel und Johannes Wasielewski (alle rekonvaleszent) auch auf Markus Stegefelt und Nebojsa Simovic verzichten, die geschont wurden. Firnhaber wird bereits am Freitag in der Euregio-Klinik von Mannschaftsarzt Dr. Christoph Domnick am Knie operiert.
Die Strapazen des vergangenen Wochenendes beim Sparkassencup in Altensteig sowie der von einem Unfall überschatteten Rückfahrt, steckten den HSG-Akteuren noch in den Knochen. Kubes war trotz einer Steigerung nach der Pause nicht wirklich zufrieden mit seinem Team. Er bemängelte fehlende Konzentration und Schwächen im Abschluss. Am treffsichersten waren vor 400 Zuschauern im Euregium Rechtsaußen Julian Ranftl (8/5) und Tarek Marschall (5). Letztlich trugen sich alle neun Feldspieler in die Torschützenliste ein. „Wir haben bis jetzt viel Gas gegeben in den ersten Wochen der Vorbereitung und haben mit ersten Verletzungen zu kämpfen“, warb Kapitän Alexander Terwolbeck um Verständnis.

Die Abwehrleistung stimmte auch seinen Coach schon etwas gnädiger. Kubes ließ sein Team in der 3:2:1-Formation verteidigen, die er als weitere Defensivvariante etablieren möchte. Einige Akteure mussten sich da auf ungewohnten Positionen bewähren. „Das war in Ordnung“, so Kubes’ Urteil.

Bereits am Sonnabend, 6. August, wartet die nächste Standortbestimmung: Dann trifft die HSG in Osnabrück auf den Erstligisten TSV Hannover-Burgdorf (17.30 Uhr, OSC Halle). Die Partie gehört zu den Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des Handballverbands Niedersachsen.