Schock für die HSG

Kreuzbandriss bei Lucas Firnhaber

03.08.2022

Das ist eine ganz bittere Nachricht für die HSG Nordhorn-Lingen und Rückraumspieler Lucas Firnhaber: Der Zugang des Handball-Zweitligisten hat sich beim Vorbereitungs-Turnier des TSV Altensteig im Spiel gegen Stuttgart einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Dienstag. Mannschaftsarzt Dr. Christoph Domnick taxiert die Ausfallzeit des Linkshänders auf sieben bis neun Monate.
Stroot: „Eine echte Katastrophe“

„Das ist echt eine Katastrophe, weil wir uns viel von ihm erhofft hatten - gerade auf der Position“, sagte HSG-Geschäftsführer Matthias Stroot. Hintergrund: Der rechte Rückraum ist durch die Verletzung Firnhabers zurzeit somit nur noch durch Julian Possehl besetzt, weil auch Johannes Wasielewski nach einem Mittelfußbruch noch nicht wieder zur Verfügung steht.

Das Zwei-Städte-Team muss auch noch auf einen weiteren Zugang längerfristig verzichten. Spielmacher Alexander Feld zog sich noch im Trikot der HSG Wetzlar ebenfalls eine schwere Knieverletzung zu. Hier reagierte Nordhorn-Lingen mit der Ausleihe des talentierten Tarek Marschall vom Bundesligisten HC Erlangen. Ob die HSG personell nun auch auf die Verletzung von Firnhaber reagiert, konnte Stroot noch nicht sagen - dazu war die Nachricht einfach noch zu frisch. „Wir müssen das jetzt erst einmal ein, zwei Tage sacken lassen und auf alles schauen“, sagte der Geschäftsführer. Grundsätzlich schloss er eine weitere Verpflichtung aber nicht aus. „Vielleicht tut sich nochmal eine Tür auf.“

Dämpfer in der Aufbruchstimmung

Die Verletzung ist für die HSG Nordhorn-Lingen in einer Aufbruchstimmung nach einem personellen Umbruch ein heftiger Dämpfer. Die Gemütslage von Trainer Daniel Kubes beschrieb Stroot so: „Da war natürlich eine große Enttäuschung. Wir waren gerade guter Dinge. Das Turnier in Altensteig war gut, die Stimmung war gut und auch die Neuen im Team sind gut angekommen. Die Nachricht schmerzt gerade ganz heftig.“