Foto: HSC 2000 Coburg
Dienstag, 12.12.2017

Die HSG Nordhorn-Lingen verliert mit 30:22 (16:11) deutlich in Coburg

Die Trauben hingen zu hoch in der HUK Coburg Arena


An diesem Samstagabend gab es für die HSG Nordhorn-Lingen nach gutem Beginn am Ende nichts zu holen. Dabei war die HSG Nordhorn-Lingen gut in das Spiel gekommen und war in der Lage sich aus einer guten Abwehr heraus eine 5:8 Führung in der 12. Minute zu erarbeiten. Die Oberfranken kämpften sich auf ein 7:8 (15. Min.) zurück, bevor wohl eine vorentscheidende Phase begann. Zunächst überstand die HSG Nordhorn-Lingen eine doppelte Unterzahl mit nur einem Gegentreffer zum 8:8 (17. Min.), aber trotz einer Auszeit von Trainer Heiner Bültmann verlor die HSG in der Folge den Faden. Wie schon in den vergangenen Auswärtsspielen leistete sich der HSG Angriff zu viele schlechte Abschlüsse, scheiterte zunehmend am guten Torhüter des Gegners, Oliver Krechel und blieb 10 Minuten ohne Tor. Die Coburger lagen in der 22. Minute mit 3 Toren vorn (11:8), bevor Toon Leenders die Torflaute beenden konnte. Doch die Schwächen im HSG Angriff blieben und der HSC Coburg konnte sich bis zur Halbzeit auf 16:11 absetzen.

In der zweiten Halbzeit setzte die HSG Nordhorn-Lingen vermehrt auf das Tempospiel über die Außenpositionen, was Yannick Fraatz (6 T.) und Pavel Michal (2 T.) mit Ihren 8 Treffern bis zur 47. Minute und dem Anschlusstreffer zum 21:19 ausnutzen konnten, auch weil Björn Buhrmester inzwischen zum vierten Mal den 7m des Gegners entschärft hatte. Hoffnung keimte auf, die aber schnell Ernüchterung wich, denn wie in der ersten Hälfte stellte die HSG Nordhorn-Lingen das Tore werfen ein und Coburgs Torhüter Oliver Krechel brachte den HSG Rückraum zur Verzweiflung.

30:22
2. Handball-Bundesliga   |   17.Spieltag
Kaleun, Buhrmester (14 P.), Verjans (1), Heiny (1), Leenders (1), Mickal (2), Miedema (3), Fraatz (6), Terwolbeck (1), de Boer (1), Vorlicek (2), Smit, Seidel (4/3), van Lengerich

Am kommenden Wochenende steht das nächste Heimspiel vor der Tür. Die HSG, die in der Zuschauertabelle auf dem 1. Platz steht, freut sich auf eine volle Halle. Gegen den Aufsteiger HC Elbflorenz will die HSG, die als einzige Mannschaft zu Hause noch ungeschlagen ist, punkten. Anwurf ist am Sonntag um 17 Uhr im Nordhorner Euregium.