Foto: SG BBM Bietigheim
Freitag, 24.11.2017

Die HSG Nordhorn-Lingen steht vor schwerer Auswärtsaufgabe beim Dessau-Roßlauer HV06

Am Samstag um 19.30 Uhr ist Anwurf beim Tabellennachbarn aus Sachsen-Anhalt


Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt belegte in der letzten Saison als Aufsteiger einen beachtlichen 10. Platz, weitaus besser als man sich das im Vorfeld vorgestellt hatte.
Für die kommende Saison hat sich das Team von Trainer Uwe Jungandreas mit 5 Neuverpflichtungen verstärkt. Der tschechische Block ist auf 5 Spieler gestiegen, nachdem man Jan Zahradnicek und Libor Hanisch neu verpflichtet hatte, kam als Ersatz für Sebastian Donath, der den Verein aus beruflichen Gründen verlässt, noch Jacub Stryc vom Ligakonkurrenten Eintracht Hildesheim hinzu. André Czech und Leonard Serfas als 3. Torhüter komplettieren das neuverpflichtete Quintett. Kurz vor Saisonstart ging dann noch Maximilian Wasielewski und hinterließ eine Lücke im linken Rückraum, die kürzlich in der laufenden Saison mit der Verpflichtung von Bruno Zimmermann vom VfL Lübeck-Schwartau geschlossen wurde.  Also konnte Trainer Uwe Jungandreas mit einem zum großen Teil eingespielten Team in die neue Saison starten. Allerdings plagten den Verein in der Vorbereitung einige Verletzungssorgen.
Das mag mit ein Grund für die drei Niederlagen zum Saisonstart gewesen sein, doch danach legte der Dessau-Roßlauer HV eine Serie von 10 Spielen ohne Niederlage und 18:2 Punkten hin. Diese Serie riss am letzten Spieltag mit der Niederlage bei der HG Saarlouis. Mit 18:10 Punkten liegt das Team von Uwe Jungandreas auf Platz 8, einen Punkt hinter der HSG Nordhorn-Lingen und ebenfalls in Schlagdistanz zum Tabellenzweiten aus Bietigheim. Die Stärken der „Biber“, wie sie sich selber nennen, liegen in der Eingespieltheit des Teams und in der Gefährlichkeit auf vielen Positionen im Angriff. Dazu haben sie mit Vincent Sohmann ihren Hauptschützen unter den Topscorern der Liga. Im Abwehrbereich verfügen sie über zwei gute Torhüter die ihrer Mannschaft den nötigen Rückhalt geben. Zudem sorgt das enthusiastische Publikum jedes Mal für eine hitzige Atmosphäre, so dass es für jedes Gastteam schwer ist in der Anhalt Arena zu bestehen.
Die HSG Nordhorn-Lingen kann mit dem Selbstvertrauen eines Sieges gegen den Erstligaabsteiger HBW Balingen-Weilstetten auf die Reise in den Osten gehen. Dort steht noch die Revanche für die Niederlage aus dem letzten Jahr aus, als man in letzter Sekunde mit einem Tor unterlegen war. Auch im Heimspiel hatte es in der letzten Saison nur ein Unentschieden gegeben. Dazu steht am Wochenende gegen den direkten Tabellennachbarn auch der 5. Platz auf dem Spiel, denn der Dessau-Roßlauer HV könnte an der HSG vorbeiziehen. Das soll natürlich unter allen Umständen vermieden werden und so war dann die Vorbereitung neben der Regeneration in der Woche ganz gezielt darauf ausgerichtet, sich intensiv auf die Begegnung vorzubereiten, um mit einem Sieg in Tuchfühlung zu den vorderen Plätzen zu bleiben.
Für die Fans zu Hause ist natürlich der gewohnte Liveticker geschaltet, um daumendrückend die Partie zu verfolgen.