Foto: Melanie Bültmann
Dienstag, 16.05.2017

Völlig verdienter 26:22 (13:11) Sieg gegen den Aufstiegsanwärter aus Rimpar

12:2 Punkte - Die HSG Nordhorn-Lingen ist seit Februar zu Hause ungeschlagen


Am Sonntagabend zog mit den Wölfen aus Rimpar erneut ein Aufstiegsanwärter den Kürzeren im Duell mit der HSG Nordhorn-Lingen. Das 2-Städte-Team ist nunmehr seit Februar in den eigenen Hallen ungeschlagen.
Aber es war kein leichtes Unterfangen diese Serie fortzusetzen. DJK Rimpar präsentierte sich von der ersten Minute an stark und fokussiert auf den möglichen Sprung auf den Aufstiegsplatz in die erste Liga. So verlief die Anfangsphase ausgeglichen mit ganz leichten Vorteilen für die Unterfranken, die zunächst immer mal wieder mit einem Tor in Front lagen. Nach 10 Minuten (5:5) bekam die HSG Nordhorn-Lingen immer besseren Zugriff auf die Angriffsbemühungen der „Wölfe“. Ein Faktor hierfür war die Rückkehr von Asbjörn Madsen nach seiner Verletzungspause ins Team und der in der Abwehr auf der Halbposition eine starke Partie ablieferte. Mehrere Abpraller erkämpfte sich der hellwache Däne und konnte sich zudem mit einem Tor in die Torschützenliste eintragen. So blieb das Spiel auf hohem Niveau völlig offen. 10:10 hieß es in der 24. Minute, Ausdruck der bis dahin gezeigten Leistungen beider Teams. Vor 2323 Zuschauern gelang es dann der HSG Nordhorn-Lingen eine Zwei-Tore-Führung (13:11) mit in die Kabine zu nehmen.
Nach dem Wechsel war es zunächst die DJK Rimpar, die auf das Tempo drückte und versuchte mehr Kapital aus den Angriff- Abwehrwechseln der HSG Nordhorn-Lingen mit teilweise 3 Spielern zu schlagen. Damit hatten die Unterfranken zunächst Erfolg und konnten beim 15:16 in der 38. Minute erstmals wieder in Führung gehen, auch weil sie mit Max Brustmann einen starken Torhüter hatten, der mit 4 Paraden Rückhalt gab. Das wollte HSG Keeper Björn Buhrmester wohl nicht so unbeantwortet stehen lassen und wurde zum Garant für die Wende im Spiel. Zwischen der 41. Minute (17:17) und der 47. Minute nagelte er die „Kiste“ förmlich zu und der HSG Nordhorn-Lingen gelang ein 4:0 Lauf zum 21:17. Im Angriff war es einmal mehr der seit Wochen in Hochform spielende Lasse Seidel (11/2 Tore), der in der 2. Hälfte nicht mehr zu stoppen war. Und dazu kam, dass auch in diesem Spiel gegen den Aufstiegsanwärter Patrick Miedema, Alex Terwolbeck und Luca de Boer erneut 100% ablieferten. Nach einer Auszeit des Rimparer Coaches Matthias Obinger versuchten die Wölfe mit einer Manndeckung gegen Alex Terwolbeck dem Spiel nochmal eine Wende zu geben. Doch diese Maßnahme verpuffte, weil der zweite HSG-Spielmacher auf dem Feld, Patrick Miedema (6 Tore) diese Rolle übernahm. Folgerichtig waren es dann auch Lasse Seidel und der Niederländer, die die Tore in der Schlussphase erzielten. Den Rimparer Wölfen gelang es nicht mehr in Schlagdistanz zu kommen und so war es mit 26:22 ein verdienter Sieg der HSG Nordhorn-Lingen, der von den Zuschauern und der Mannschaft entsprechend begeistert gefeiert wurde.
Der Sieg bringt das 2-Städte-Team mit 36:32 Punkten wieder am ThSV Eisenach vorbei auf Platz 7 und auch der Platz 6 des VfL Bad Schwartau ist bei 4 Punkten Rückstand noch nicht außer Reichweite. Am kommenden Wochenende geht es weiter für das Team von Heiner Bültmann. Es steht die weite Anreise zum TV Neuhausen auf dem Spielplan.

HSG Nordhorn-Lingen
Kaleun (0 Paraden, bei einem 7m), Buhrmester (14 Paraden); Verjans (5), Wilmsen (n.e.), Mickal, Miedema (6), Meyer, Fraatz (1), Rooba, Terwolbeck (1), de Boer (1), Wiese, Madsen (1), Seidel (11/2)