Verjans gefällt die neue HSG - Gast im Euregium

01.08.2011

Weil der Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke erst am kommenden Wochenende in die Saison einsteigt, konnte Ex-HSG-Kapitän Nicky Verjans am Sonntag das Spiel seiner alten Mannschaft im Euregium verfolgen.

Und was der Nordhorner Zweitligist beim 33:27 gegen den TSV Altenholz zeigte, gefiel dem niederländischen Rechtsaußen. „Es lief gut“, sagte Verjans und lobte vor allem die Abwehr („stabiler als im ersten Spiel der letzten Saison“), den starken Torwart Björn Buhrmester („er hat viele wichtige Bälle gehalten“) und natürlich seinen Nachfolger auf der rechten Außenbahn, der gleich einmal zwölf Tore warf. „Das war ein Wahnsinnsspiel von Bobby Schagen“, sagte Verjans. Gegenüber dem Vorjahr hat der Ex-Kapitän kleine Veränderungen in taktischen Abläufen registriert und neue Spielzüge gesehen. „Aber das Spiel am Kreis hat ein bisschen gefehlt“, sagte der Niederländer, der im Sommer zum TuS N-Lübbecke in die Bundesliga gewechselt war.

In seiner neuen Heimat fühlen seine Freundin Ines und er sich wohl. „Wir wohnen direkt in Nettelstedt, einem kleinen, gemütlichen Städtchen“, berichtet er. Und auch sportlich läuft es wieder besser. Nach langer Knieverletzung, die ihn schon in Nordhorn zu einer Pause zwang, ist er seit letzter Woche wieder offiziell gesundgeschrieben. „Ich habe fünf Monate nicht gespielt, natürlich brauche ich jetzt noch Zeit“, weiß Verjans. In den Testspielen gegen Lemgo (27:29) und Spenge (36:20) stand er phasenweise auf dem Feld, gegen den Drittligisten warf er am Wochenende vier Tore.

von Holger Wilkens