Filip nach Länderspiel in Nordhorn

01.08.2011

HSG bangt um verletzten Schagen

Fünf Tore schenkte Jan Filip den Niederlanden im EM-Qualifikationsspiel ein. Und den Abstecher nach Almere nutzte der Handball-Nationalspieler der Kadetten Schaffhausen, um nach dem 33:25-Sieg mit Tschechien an seiner früheren Wirkungsstätte in Nordhorn vorbei zu schauen. Hier traf er nicht nur auf seinen Landsmann und HSG-Linksaußen Pavel Mickal, der für die Qualifikationsspiele der vergangenen Woche auf Abruf stand, sondern auch auf viele Bekannte und Fans.

Für die Niederländer trug sich am Sonnabend auch Toon Leenders zwei Mal in die Torschützliste ein. Der HSG-Kreisläufer, der beim 30:35 der Oranjes am vergangenen Mittwoch in Bergen gegen Norwegen fünf Mal erfolgreich war, genießt nach den Länderspielen ein paar freie Tage und kehrt erst morgen ins Training der HSG zurück, die sich auf das wichtige Spiel am Freitag gegen TuSEM Essen (19.30 Uhr, Euregium) vorbereitet.

Ob da auch Bobby Schagen mit von der Partie sein wird, ist fraglich. Der Rechtsaußen kehrte mit einer Fußverletzung vom niederländischen Nationalteam zurück. „Es ist nichts gebrochen“, berichtet HSG-Trainer Heiner Bültmann. Schagen sei am Freitag im Training umgeknickt und schon am Sonnabend in Almere von HSG-Physiotherapeutin Maja Loebnitz behandelt worden. „Es ist völlig offen, ob er gegen TuSEM dabei sein kann“, sagt Bültmann, der gestern wieder die Trainingsleitung bei der HSG übernahm, nachdem er vergangene Woche in Stuttgart einen A-Lizenz-Lehrgang besucht hat.

von Frank Hartlef