Die HSG lädt am Sonntag um 17.00 Uhr in der EmslandArena zum Topspiel gegen die TSG Lu.-Friesenheim

Die Heimserie soll mit dem 5. Sieg ausgebaut werden

25.11.2016

Nach der kräfteraubenden englischen Woche, die mit 3 Siegen erfolgreich abgeschlossen werden konnte, will die HSG Nordhorn-Lingen am Sonntag gegen die TSG Lu.-Friesenheim nachlegen und sich im oberen Teil der Tabelle festsetzen.

Bei der TSG Lu.-Friesenheim läuft die Saison sicher noch nicht nach Wunsch. Nach dem Erstligaabstieg in der vorletzten Saison und dem Umbruch im Team, konnte Trainer Benjamin Matschke in dieser Saison den Kader weitgehend zusammenhalten. Nico Büdel und Stefan Lex musste er zum HSC Coburg ziehen lassen, dafür schlossen sich aber Oliver Heß und Denni Djozic vom letztjährigen Erstligaaufsteiger HC Erlangen der TSG an. Dazu kam mit Alexander Feld ein bundesligaerfahrener Spieler hinzu, der seinen Weg vom HSV über ein kurzes Gastspiel in Dormagen nach Friesenheim fand. Zu Saisonbeginn hieß es in der Presse „Neue „Eulen“ lassen auf Höhenflug hoffen“ und so furios starteten sie auch mit 4 Siegen in Folge. Doch so sollte es nicht weitergehen und zuletzt gab es 3 Niederlagen in Folge und die Eulen sind derzeit im Tiefflug, wie die Medien es verkünden. Schwer wiegt da die erneute Verletzung von Pascal Kirchenbauer, einem der größten deutschen Talente auf der Rückraumposition, der sich, gerade genesen von einem Kreuzbandriss, im Spiel gegen Konstanz erneut mit einem Kreuzbandriss vom Platz musste. Dennoch hat das Team der TSG Lu.-Friesenheim genug Qualität um eine Kehrtwende zu schaffen. In der Tabelle liegt die TSG auf Platz 11 mit 12:12 Punkten.
Die HSG Nordhorn-Lingen wird allerdings alles daransetzen, dass diese Kehrtwende nicht unbedingt am Sonntag in der EmslandArena stattfinden wird. Mit dem guten Gefühl von 6:0 Punkten aus der englischen Woche ging es in dieser Woche erst einmal um Regeneration und um das Auskurieren von grippalen Infekten, die doch einiges an Kräften gekostet hatte. Die HSG kann durch den Ausfall von Lutz Heiny derzeit nur mit 4 Rückraumspielern agieren, was Trainer Heiner Bültmann in der Flexibilität einschränkt. Aber das Team der HSG bringt dafür wieder den enormen Teamgeist in Form von mannschaftlicher Geschlossenheit und individueller Qualität auf den Hallenboden. Kapitän Nicky Verjans brachte es in einem Interview auf den Punkt: „Wir können im Rückraum nur mit 4 Spielern antreten, aber jeder kämpft und spielt umso mehr für seinen Nebenmann und das macht uns stark. Wir denken nur von Spiel zu Spiel und werden jedes Mal bis an unsere Grenzen zu gehen.“ Genau diese Einstellung brachte dann auch den Erfolg im letzten Spiel in Rostock. Am Sonntag um 17 Uhr braucht das Team aber auch den „achten Mann“, das Publikum und die Fans in der EmslandArena, die ihr Team wie in den letzten Heimspielen bedingungslos unterstützen und letzte Kräfte mobilisieren lassen. Da kann es nur heißen „vom Weihnachtsmarkt in die Arena oder von der Arena auf den Weihnachtsmarkt.“

Tickets gibt es in allen Vorverkaufsstellen, Online, in der Geschäftsstelle und an der Tageskasse.