Foto: Melanie Bültmann
Freitag, 02.12.2016

Auswärtsspiel für die HSG Nordhorn-Lingen am Sonntag um 18 Uhr gegen die DJK Rimpar

Kann die HSG die Wölfe in ihrem eigenen Revier auf dem Punktebeutezug stoppen?


Diese Frage gilt es am Sonntag ab 18 Uhr zu klären, wenn die HSG im Bau der Wölfe, der s.Oliver Arena in Würzburg antritt.
Die DJK Rimpar baut seit Jahren auf ein ähnliches Konzept wie die HSG Nordhorn-Lingen. Förderung der Jugendspieler, Spieler aus der Region und dem eigenen Nachwuchs an die 2. Liga heranführen und mit einem kleinen Etat wirtschaftlich gesund zu arbeiten. Dieses Konzept scheint in diesem Jahr für die Unterfranken in der bisherigen Saison aufzugehen. 20:8 Punkte und Tabellenplatz 5 sind Ausdruck der kontinuierlichen Arbeit unter Trainer Matthias Obinger. Dieser übernahm das Amt zur Saison 2015/16 von seinem Vorgänger Jens Bürkle, der zum TSV Hannover-Burgdorf wechselte. Mit einem fast unveränderten Kader verfügt er über ein sehr eingespieltes Team, das zu dieser Saison noch einmal punktuell durch den erstligaerfahrenen Benjamin Herth, der über HBW Balingen-Weilstetten, TBV Lemgo, TuS N-Lübbecke und einem kurzen Gastspiel beim SC DHfK Leipzig nach 10 Erstligajahren den Weg zu den Wölfen aus Unterfranken fand, verstärkt. Zwei weitere Neuzugänge im 18er Kader waren Lukas Böhm (RR - vom HSC Bad Neustadt) und Andreas Wieser (TW – vom TV Rödelsee). Besonders eindrucksvoll im bisherigen Saisonverlauf ist die Heimstärke mit 6 Siegen in Folge in der heimischen s.Oliver Arena in Würzburg. Die DJK Rimpar baut ähnlich wie die HSG Nordhorn-Lingen auf ein gut stehendes Abwehrsystem.
Bei der HSG Nordhorn-Lingen gab es am letzten Wochenende einen kleinen Dämpfer mit der Niederlage gegen die TSG Lu.-Friesenheim, aber angesichts der personell angespannten Lage im Rückraum des 2- Städte-Teams ist die Bilanz mit 16:12 Punkten und Platz 8 nach 14 Spieltagen durchaus positiv zu bewerten. Noch 4 Spiele bis zum Jahresende und der WM Pause sind noch zu absolvieren und in diesen will sich die HSG Nordhorn-Lingen zumindest im vorderen Drittel festsetzen. Dafür gilt es die nächste Hürde gegen die Wölfe aus Rimpar zu überwinden. Das dieses auch in deren eigenem Revier nicht unmöglich ist, hat das 2-Städte-Team in letzten Jahr gezeigt, als sie mit einer Rumpftruppe beide Punkte entführen konnten. Dafür muss die HSG allerdings am Sonntag in der Abwehr die gewohnte Sicherheit ausstrahlen und der DJK Rimpar von der ersten Minute an Paroli bieten.
Gelingt der HSG der erneute Coup in Rimpar? Der Liveticker auf der Webseite gibt am Sonntag ab 18 Uhr die Auflösung.