Ist zwar kein Bericht in dem Sinne, sondern ein Leserbrief, aber ich glaube, der ist gemeint:
Wo wäre HSG ohne Rigterink?
Betrifft: HSG
Wenn jemand die Mundpropaganda in einer Gesellschaft testen und
beurteilen möchte, muss er negative Schlagzeilen in Umlauf bringen.
Fragen wir uns wieso? Ganz genau, sie lassen sich besser verkaufen.
Weil die Menschen sich besser fühlen, wenn es anderen schlechter geht
als ihnen selbst. Denn während man über andere spricht, drängt man
seine eigenen kritikwürdigen Machenschaften in den Hintergrund. Und die
wenigen, die anders denken, kommen oft nicht zu Wort, weil sie denken,
der Klügere gibt nach, doch wenn die Klugen immer nachgeben, bekommen
die Schadenfrohen immer Recht.
Ich möchte heute den ersten Schritt in die vermeintlich richtige
Richtung gehen, mich aus vollster Überzeugung positiv äußern und
hiermit die Thematik aus dem wohl wichtigsten Aspekt im Sport
beleuchten, nämlich dem Aspekt der Fairness. Von klein auf bringen
Eltern ihre Kinder in Sportvereine, dort sollen sie Teamwork und vor
allem Fairness lernen, doch wo war die Fairness in den negativen
Schlagzeilen über Bernd Rigterink, den Manager der HSG?
Ich frage: Wo wäre die HSG ohne Bernd Rigterink? Wo wäre der Name der
Stadt Nordhorn (europaweit durch die HSG vertreten)? Wie viel Geld
verdient die Gastronomie durch Heimspiele der HSG? Wo herrscht in
anderen Vereinen eine familiere Atmosphäre wie hier in Nordhorn? Könnte
es vielleicht sein, dass eventuell versprochene Sponsorengelder
ausblieben?
Wenn jeder für sich nun diese Fragen ehrlich beantwortet, wird
zwangsläufig eine weitere Frage entstehen: Wieso wird der Name
Rigterink nun so durch den Dreck gezogen? Spielen eventuell Neid und
Schadenfreude eine Rolle? Und ist Neid nicht immer das Produkt aus
harter, guter und erfolgreicher Arbeit? Ist es wirklich so, dass sich
solche Steuervorfälle nur in Nordhorn ereignen, oder ist es auch
tägliches Brot in anderen Vereinen, auch großen Vereinen, doch wird es
dort besser vertuscht?
Ich kann nur sagen, ohne Rigterink hätten wir keinen Top-Handball hier
in der Grafschaft, ohne Rigterink würden bestimmt zirka 600 Mitarbeiter
keiner Arbeit nachgehen können. Daher, liebe Leserbrief-Schreiber, wenn
ihr etwas mit Rigterink alleine zu besprechen habt, seid Manns genug
und vereinbart mit ihm persönlich einen Termin. Wenn ihr der Meinung
seid, ihr seid besser, klüger oder ehrlicher als er im Management eines
Top-Handballclubs Europas, übernehmt doch seine Aufgabe, allerdings
auch mit den gegebenen Möglichkeiten und dem nötigen Zeitaufwand.
Ich möchte Bernd Rigterink aufmuntern, sich nicht kleinkriegen zu
lassen von diesen Kritikern, und ihm die Kraft geben, das
durchzustehen, was momentan passiert. Der HSG-Truppe wünsche ich für
diese Saison riesige sportliche Erfolge sowie, dass für alle
Beteiligten die Situation eine wünschenswerte Wende annimmt.
Baltazar da Cunha Hauptstraße 84 Lohne
Quelle:
www.gn-online.de vom 13.09.2008
Haste Hunger, haste Durst, trinkste was und isst ne Wurst! (Max Goldt)