...wir in Nordhorn neben der sportlichen Erfolgsgeschichte, die eine ganze Region dazu brachte, im Euregium zum Saisonende die Hemmungen fallen zu lassen, etwas ganz besonderes Erleben können:
Bundesligaspieler, die viel Nähe zulassen.
Natürlich betrachtet jeder Fan die Mannschaft als "sein" Team, "seine Jungs", die er die ganze Saison begleitet und angefeuert hat. Sie haben ein Fieber in der Region ausgelöst, dass unerwartete Dimensionen angenommen hat. Man erlebt sie live, liest von ihnen in der Zeitung und begegnet ihnen im täglichen Leben. Sie sind ein Stück Nordhorn, Werbeträger für die Region, international erfolgreich, vieldiskutiertes gesellschaftliches Ereignis und doch irgendwie Familienmitglieder.
In Nordhorn sind sie nach jedem Spiel Helden zum Ansprechen, Anfassen und Fotografieren. Kein Zaun, keine Absperrung. Stattdessen Lob für die Fans, Fotos, Autogramme, freiwilliges Bierzapfen als Dankesgeste und freundschaftliche Umarmungen für alle, die sich mit ihnen freuen. Holger Glandorf hat in einem Interview (
hier nachzulesen) einmal gesagt, er bliebe so ruhig, weil er sich in sein Privatleben zurückziehen kann.
Ich wünsche mir, dass "unsere Jungs" sich weiter in ihr Privatleben zurückziehen können, dass man ihre Privatsphäre respektiert und Nordhorn der Ort bleibt, in dem sie gerne leben. Und natürlich wünsche ich mir auch, dass wir in der nächsten Saison diese Nähe und das einmalige Verhältnis zu den Spielern der HSG erleben können, um das man uns in der ganzen Bundesliga beneidet.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cat« (19. Mai 2008, 16:45)