Du bist nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Beiträge: 383

Wohnort: Nordhorn

1

Freitag, 17. Dezember 2004, 13:11

Spiel gegen Wetzlar

Wetzlar: Große Verletzungsprobleme vor dem Auswärtsspiel bei der HSG Nordhorn

Nachdem die arg dezimierte Rumpfmannschaft der HSG Wetzlar am Mittwoch Abend gegen den THW Kiel eine respektable Leistung bot, musste Trainer Holger Schneider eine neuerliche Hiobsbotschaft hinnehmen. Die Leistenzerrung von Gennadij Chalepo lässt einen Einsatz bei der HSG Nordhorn nicht zu. Zudem ist Sebastian Roth bei seinem Heimatklub TV Kirchzell fest verplant. Die HSG bemüht sich derzeit noch um die Freigabe aus Kirchzell.


Wieland Berkholz (17.12.2004) - Pressemitteilung HSG Wetzlar

Die mögliche Startaufstellung für den Sonntag gerät damit zu einer Gleichung mit vielen Unbekannten. Sollte Roth fehlen, müsste Nebojsa Golic in die linke Rückraumposition rücken und Arwydas Kestawitz die Regie übernehmen. Dies wäre möglich, da zumindest Aljoscha Schmidt zur Mannschaft stoßen wird. Unter diesen Voraussetzungen steht die Devise der Partie beim derzeitigen Tabellenvierten klar auf Schadensbegrenzung.

"Ich kann die Situation nicht ändern und wir müssen das beste daraus machen. In dieser Phase können wir nur alles für die Regeneration tun und müssen uns in Nordhorn aus der Affäre ziehen. Auch Sebastian Clößner war nach dem Spiel gegen den THW völlig ausgepumpt. Alexis Alvanos hat ebenfalls ein unglaubliches Pensum absolviert. Die Entlastung durch Jörgensen kann am Sonntag jedoch auch nur sporadisch erfolgen, da ansonsten ein Muskelfaserriss zu befürchten ist", umreißt Schneider die gegenwärtige Situation.

Mitmachen werden die Reise in die Grafschaft aller Voraussicht nach die A-Jugendlichen Lex, Weber und Pausch. "Sie geben alles und es ist auch eine Riesensache für 18-jährige sich mit Topspielern messen zu können. Anderseits kann ich die Jungs in diesem Alter auch nicht verheizen", so Schneider. Der Gegner erlebte am vergangenen Mittwoch nach einer hervorragenden Startserie einen ersten kleinen Dämpfer. Beim SC Magdeburg verlor man mit 29:38 deutlich. Ansonsten liegt man jedoch nach einer durchwachsenen letzten Saison wieder voll im Plan. Ein Europacupplatz lautet das realistische Ziel des Klubs, welcher vor drei Jahren mit einer Reihe von Starspielern die Hand schon fast an der Meisterschale hatte. Das die Nordhorner im Anschluss monatelang um die Existenz bangen mussten, da man sich finanziell übernommen hatte, ist für Manager Rainer Dotzauer ein warnendes Beispiel vor dem Umzug in die Mittelhessenarena.

"Die Nordhorner haben diese Eskapaden mittlerweile verarbeitet, doch es gibt genug Beispiele in der Liga, welche uns immer wieder die Gratwanderung verdeutlichen. Wir sind schuldenfrei und stehen trotz der derzeitigen Verletztenliste sportlich am gesicherten Ufer. Angesichts der derzeitigen Schlagzeilen über die Liga ist dies offenbar keine Selbstverständlichkeit." Trotzdem die ganz großen internationalen Top-Stars ihre Brötchen mittlerweile woanders verdienen, hat es Trainer Ola Lindgren verstanden einen Kader zusammenstellen, der zumindest mit der Startsieben allen anderen Klubs Paroli bieten kann.

Basierend aufeiner stabilen Deckung sind Tore über den besten Konterspieler der Liga, den Tschechen Jan Filip, die Spezialwaffe. Im Positionsspiel ist Regisseur Ljubomir Vranjes Dreh- und Angelpunkt. Der nur 1,66-Meter kleine Schwede reißt Lücken in welche die beiden Shooter Piotr Przybecki und Holger Glandorf stoßen. Mit Holger Glandorf verfügen die Nordhorner dabei über den Newcomer des Jahres. Bei der Olympischen Spielen noch knapp aus dem Kader gerutscht, ist der 21-jährige mittlerweile als Nachfolger von Volker Zerbe gesetzt. Dies hat auch die Konkurrenz erkannt und so scheint es als ob Glandorf über kurz oder lang dem Werben des TBV Lemgo nachgeben wird.
...only HSG is real!!!

In diesem Sinne ............. Rrrrrrrrrreinhauen!!!
Wat Klasse...ouh Bidde !!!

"Ich habe nie Gegenwind verspürt. Und sollte das doch einmal der Fall sein, drehe ich einfach um - dann habe ich Rückenwind!"