Sponsoren-Akquise
Es zeigt sich einmal mehr, dass der Bezug zwischen Sportverein und Sponsor bei einem überregionalen Geldgeber scheinbar flöten geht in der Handballbundesliga!
Diesen "Gabrielschen" Last-Minute-Aktionen fehlt nun einmal die Nachhaltigkeit einer zumindest mittelfristigen Planung und zeigt doch deutlich, dass besagte Sponsoren wenig Interesse an einem Engagement hatten. Die Vermengung von Sport und Politik endet halt auch gerne mal am wahlkampfpolitischen Horizont !!
Viele Handballclubs haben tatsächlich einigermaßen große, aber lokal ansässige Unternehmen hinter sich stehen.
Das Problem ist nur, dass die Nordhorner Peripherie solche Firman annähernd nicht hergibt!
Mit einem Umzug nach Hannover würden wir uns zu einem Retortenclub machen, bei dem jegliche Identifikation flöten geht. Außerdem würden wir uns damit zum Spielball der Interesse eines Hauptsponsors machen!
Herr Jurgeleit muss jetzt mit Hochdruck an der Akquisition neuer Sponsoren arbeiten. Vielleicht gibt es ja tatsächlich Möglichkeiten, die Geldquellen auf eine breitere Basis zu stellen, um sich weniger abhängig zu machen. Problematisch hierbei ist leider der Faktor Zeit! Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie sich die erneut prekäre Situation in den Köpfen der Spieler auswirkt!!
Kann man den Blick eigentlich mal nach Westen werfen?!? Wie hoch ist die Akzeptanz von Handballsport jenseits der Grenze? Was ist machbar in den Niederlanden?? GROLSCH als Hauptsponsor und im Gegenzug zwei, drei Partien in Enschede austragen?!? Eines wäre dann sicher: Ein definitiv besseres Bier als beispielsweise Rolinck ... :-)
Was auch immer: Die MANNSCHAFT vom vergangenen Mittwoch verdient es, weitermachen zu können! Das Management einmal mehr NICHT ...