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Wohnort: Nordhorn

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Mittwoch, 12. März 2003, 09:24

Interview mit Ola auf Sport1

"Das Wichtigste ist jetzt erst einmal Stabilisierung"

München - Mit mittlerweile 38 Jahren ist er einer der Routiniers im Kader der HSG Nordhorn: Ola Lindgren. In der kommenden Saison wird er das Trikot allerdings ausziehen und das Amt des Cheftrainers übernehmen.Im Sport1-Interview spricht der Schwede über die derzeitige Situation des Klubs, die Perspektiven und seine neue Aufgabe.

Sport1: Die HSG steht im Moment auf dem fünften Platz der Tabelle. Hatten Sie das erwartet?

Ola Lindgren: Vielleicht nicht ganz so weit oben. Denn unser Kader ist nicht so breit. Außerdem hatten wir im Herbst auch ein paar Verletzungen mit Vranjes und Larsson - aber unsere jungen Spieler haben das gut kompensiert.

Sport1: Wie sehen Sie die mittel- und langfristigen Perspektiven Ihres Klubs?

Lindgren: Ich hoffe natürlich, dass sich unsere wirtschaftliche Situation stabilisiert und wir den jetzigen Kader behalten können. Außerdem möchten wir uns mit paar Neuzugängen verstärken. Schließlich hören drei Spieler auf: Robert Andersson, Torsten Jansen und ich selbst. Mit diesen Gehältern könnten wir drei Neuzugänge holen. Wir wollen versuchen, uns als Spitzenmannschaft zu etablieren. Wir werden zwar vielleicht nicht gleich um die Meisterschaft mitspielen - aber schon um einen Tabellenplatz zwischen vier und acht. Wenn dann alles stimmt, können wir vielleicht noch weiter nach oben schauen. Das Wichtigste ist jetzt aber erst einmal die Stabilisierung.

Sport1: Wie schätzen Sie die diesbezüglichen Chancen ein?

Lindgren: Das ist natürlich nicht einfach, wenn man die Konjunktur insgesamt sieht. Aber wir hoffen, dass der Handball insgesamt und auch die HSG Nordhorn vom Erfolg der deutschen Nationalmannschaft profitieren wird.
Sport1: Sie haben schon angesprochen, dass drei der aktuellen Spieler der HSG in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Wie genau wollen Sie diesen Verlust kompensieren?

Lindgren: Wir wollen einen Rechtshänder für den Rückraum holen. Natürlich müssen wir auch einen Ersatzspieler für Torsten Jansen finden. Da sind wir derzeit auf der Suche...

Sport1: Haben Sie schon einen (oder mehrere) bestimmten Spieler im Auge?

Lindgren: Wir haben noch nicht konkret mit Spielern verhandelt. Wir haben allerdings schon Kontakt aufgenommen. Jetzt müssen wir sehen, was daraus wird.

Sport1: Kontakt aufgenommen - zu wem?

Lindgren: Es handelt sich um vier verschiedene Spieler, Namen möchte ich im Moment aber keine nennen.

Sport1: Die jetzige Mannschaft der HSG ist nicht mehr identisch mit derjenigen, die Vizemeister geworden ist. Steht Nordhorn vor einem Neuaufbau?

Lindgren: Peter Gentzel, Andreas Larsson und Jan Filip, die ihren Teil zur Vize-Meisterschaft beigetragen haben, sind ja noch da. Dass dieses Gespann bleibt, ist wichtig für uns. Die Neuzugänge in diesem Jahr - Maik Machulla, Frank Schumann und Ian-Marko Fog - haben sich sehr gut integriert. Wenn wir auch diese Spieler halten können, haben wir eine gute Perspektive, eine neue Mannschaft zu formieren.

Sport1: Um Peter Gentzel ranken sich allerdings Gerüchte. Angeblich soll der SC Magdeburg stark interessiert sein. Stimmt das?

Lindgren: Ich kann mir schon vorstellen, dass Magdeburg ihn gern verpflichten würde. Ich gehe aber davon aus, dass Peter bei uns bleibt. Mir gegenüber hat er auch nichts anderes gesagt.

Sport1: Sie vertauschen in der kommenden Saison die Rolle - vom Spieler zum Trainer. Was werden Sie anders machen als Kent-Harry Andersson, was werden Sie ähnlich machen?

Lindgren: Wir spielen in Nordhorn relativ skandinavischen Handball. Darauf wollen wir weiterhin aufbauen. Wir wollen weiterhin viel Wert auf eine gute Abwehr, Tempogegenstöße und kollektives Angriffsspiel legen.

Sport1: Sie kennen die Spieler schon aus der Perspektive des Mannschafts-Kameraden. Ist das ein Vorteil?

Lindgren: Ich weiß nicht. Vielleicht ist es eher kein Vorteil, vielleicht ist es nicht optimal, innerhalb der gleichen Mannschaft den Schritt vom Spieler zum Trainer zu machen. Aber die Spieler haben das akzeptiert. Ich glaube, wir können hier professionell arbeiten. Die Spieler sind Profis, und ich bin es auch. Ich gehe davon aus, dass wir kein Problem haben.
...only HSG is real!!!

In diesem Sinne ............. Rrrrrrrrrreinhauen!!!
Wat Klasse...ouh Bidde !!!

"Ich habe nie Gegenwind verspürt. Und sollte das doch einmal der Fall sein, drehe ich einfach um - dann habe ich Rückenwind!"

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2

Mittwoch, 12. März 2003, 17:39

Nun denn. Es wird mit 4 Spielern verhandelt. Ziehen wir mal den Kubaner ab, bleiben noch 3.
Lassen wir uns also überraschen. Ola wird sich schon die richtigen Leute aussuchen. Und das nicht auf Teufel komm raus teure Spieler verpflichtet werden hat man ja am Beispiel Boquist gesehen.

Ausserdem ist es sicherlich richtig das die Neuzugänge des letzten Jahres, Schumann, Machulla und Fog ihre Sache richtig gut machen.

bis denn

:P HSG Nordhorn forever :P
:schal: :dh: :schal: