Hallo, um 2.00 zurück aus Magdeburg, Tagewerk für heute vollbracht, und jetzt ein kurzer Bericht vom gestrigen Abend. Waren um 18.45 an der Bördeland-Halle
wo schon einige SCM-Fans warteten. Wir holten unsere bestellten Karten ab und warteten mit Trommeln, roten Herzen, roten und weissen Luftballons und in
rot-weissem Outfit auf den Einlass. "Ihr seid ja perfekt ausgestattet, meinte jemand, "bringt das denn noch was? "Natürlich, für die Mannschaft auf jeden Fall,
das Ergebnis können wir damit natürlich nicht beeinflussen. Wir hatten Plätze in Block Z, wie in all den Jahren voher. In der ersten Reihe hatten wir gute Sicht.
Bei der allerersten Aktion verletzte sich Rojewski direkt vor unseren Augen. Wollte wohl nach dem Torwurf durch den Kreis rutschen, wie das die Aussen auch
häufig machen, und dabei wohl auf dem stumpfen Boden hängen gelieben. Wir dachten gleich: "der könnte sich wohl was gebrochen haben". Nach diesen
Schreckminuten fing sich M-burg besser als unsere Mannschaft und erarbeitete sich eine Führung von bis zu 4 Toren, sodaß sich Ola zu einer Auszeit veran-
lasst sah um gegenzusteuern. Das gelang und unsere Mannschaft erreichte zur Halbzeit ein 14:14. In die 2. Halbzeit startete sie in doppelter Überzahl, er-
zielte in dieser Phase jedoch nur ein Tor. Unserer Meinung nach war der Angriff auch das Problem. Er kam mit der sehr agressiven und offensiven Deckung des
SCM überhaupt nicht zurecht, überhastete Torwürfe und daraus folgende Tempogegenstösse waren die Folge. Aus dem Spiel heraus hat uns Magdeburg
gestern absolut nicht überzeugt. Begeistert waren wir dagegen von Goran Sprem, der in der 2. Halbzeit direkt vor unseren Augen dem Heinevetter die
Dinger aus Minus-Winkeln eingeschenkt hat, und wie! Gegen Ende des Spiels gab es wieder Rudelbildung, wie zum Ende der 1. Halbzeit. Die Schiedsrichter
hatten gestern häufiger die Übersicht verloren, zwar auf beiden Seiten, doch das machte den Ablauf auch nicht besser. Nach dem Spiel wurden wir von
mehreren SCM-Fans angesprochen, die uns gute Heimfahrt wünschten und Glück für den Europapokal."Das wär ja der Hammer überhaupt, meinte einer,
wenn der Europapokalsieger absteigen müsste. "Das kann passieren", meinte ich, O-ton unseres Trainers ist: sich auf den Europapokal zu konzentrieren,
weil uns die Bundesligapunkte nichts mehr nützen. Ein anderer sagte: "wir sehen uns hoffentlich bald hier wieder." Wir kommen nächste Saison zur Zweiten,
meinte ich,"spielen die nicht hier? "Nein in der Halle dahinten". Wo immer das sein mag. Weitere gute Wünsche begleiteten uns dann nach draussen.
Nachdem wir vor der Autobahn getankt hatten, erreichten wir non-stop nach knapp vier Stunden die Heimat. Unterwegs haben wir das Bayern-, Lemgo-
und Flensburg-Ergebnis verhackstückt. Dann hiess es auf einmal: Da vorne ist der Mannschaftsbus. Wir haben dann die Spieler mit einem "dezenten" Hupkonzert
in die Osterferien verabschiedet, der Dank kam per Lichthupe.
Ich wünsche nun allen ein friedliches Osterfest um dann am 15. wie gewohnt unserer Mannschaft als 8.Mann die nötige Unterstützung gegen Grosswallstadt
zu geben.