Tja, da kam einiges zusammen. Die erste Halbzeit war wirklich sehr ansehnlich in einer Halle wo man vom Lärm des Hallensrechers und der Trommeln, "erschlagen" wurde, es war fuer diese Halle alles ueberdimensioniert. Die Deckung arbeitete sehr konzentriert und beweglich, sodass wiederholt Zeitspiel angezeigt wurde. Doch jedesmal gab es dann doch noch den Treffer, das war richtig ärgerlich. Trotzdem blieb es eng, erst kurz vor der Halbzeit gab es zwei, drei Situationen,die unsere Mannschaft ins Hintertreffen brachten: ein verworfener 7m, ein vergebener Tempogegenstoss und mehr Spielraum fuer den Gegner durch eine 2min. Strafe, sodass es zur Pause 10:13 gegen unsere HSG stand. Wir waren zu diesem Zeitpunkt jedoch noch optimistisch. Die Schiedsrichter hießen : Dinges und Kirsch und kamen aus Karlruhe, ein Schelm, der dabei irgendwelche Gedanken hatte, vor allem in der ersten Halbzeit. Dann hat Heiner sich mit einem Schiri kurz unterhalten, was mit einem gellenden Pfeifkonzert quittiert wurde. Die zweite Halbzeit begann mit einem überhasteten Angriff und In der Folge mit einem weiteren Gegentor. Während unsere Mannschaft in der ersten Halbzeit noch geduldig auf den Torerfolg hin gearbeitet hatte, verlor sie jetzt mehr und mehr die Geduld, sie verfehlten das Tor oder scheiterten immer wieder am guten Torwart der Gastgeber. In der Deckung wurde weiter gefightet, doch nun machten sich die fehlenden Wechselmoeglichkeiten bemerkbar, mit nachlassender Kraft schwand auch die Konzentration, die vor allem im Angriff fehlte. Die Bank der Neuhauser war voll,was ihnen besonders in der Schlussphase zu Gute kam, als unsere Mannschaft den inzwischen 7Tore Rueckstand auf vier verkürzen konnte. Letztlich erhöhte die Neuhauser Mannschaft aber aufgrund ihrer Dynamik wieder auf 7 Tore. Die Enttäuschung war natürlich auf beiden Seiten groß, doch jetzt heißt es: sich auf das Pokalspiel gegen Lemgo zu konzentrieren und vorzubereiten, damit man sich durch eine gute Leistung am Mittwoch Selbstvertrauen fuer das Spiel am Sonntag gegen Minden holen kann.
Übigens: wir waren vier aus Nordhorn, dann kamen noch drei Bekannte von Jürgen Becker dazu und noch drei in Stuttgart
lebende HSG Fans. Wir haben zusammen alles versucht, doch war es wirklich schwer gegen den Neuhauser Trommelwirbel
anzukommen.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RAWI« (18. September 2011, 07:37)